Satzung

TSV Germania Massen

TSV Germania Massen e.V.

Wilhelm-Liebknecht-Straße 6A

03238 Finsterwalde

 

Satzung des Vereins

 

§ 1Name, Sitz Geschäftsjahr

 

( 1 )Der am 26.April 1990 gegründete Sportverein führt den Namen

 

TSV Germania Massen e.V.

 

( Turn- und Sportverein Germania Massen e.V. )

und hat seinen Sitz in Finsterwalde.

Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

 

( 1 )Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnitts " Steuerbegünstigte Zwecke " durch Ausübung des

Sports in allen Bereichen. Der Zweck wird verwirklicht durch die Förderung

und Ausübung nachstehender Sportarten.

 

Handball, Faustball, Gymnastik, Karnevalsektion, Freizeitsport

 

( 2 )Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche

Zwecke.

 

( 3 )Die Organe des Vereins ( § 8 ) üben Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

( 4 )Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke

verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer

Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln

des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des

Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung

begünstigt werden.

 

( 5 )Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen

aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz

religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

§ 3Gliederung

 

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in

der Haushaltsführung selbstständige Abteilung / Sportgruppe gegründet werden.

§ 4Mitgliedschaft

 

Der Verein besteht aus:

 

1. den erwachsenen Mitgliedern

 

a) ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen

und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

b) passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen

und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

c) auswärtigen Mitgliedern

d) fördernden Mitgliedern

e) Ehrenmitgliedern

 

2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

 

§ 5Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

 

( 1 )Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

 

( 2 )Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu

beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig.

Diese entscheidet endgültig.

Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der

gesetzlichen Vertreter erforderlich.

 

( 3 )Die Mitgliedschaft erlischt durch:

 

a) Austritt

b) Ausschluss

c) Tod

 

( 4 )Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.

Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Quartalsende.

 

( 5 ) Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

 

a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung,

c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder

groben unsportlichen Verhaltens,

d) wegen unehrenhafter Handlungen.

In den Fällen a), c), und d) ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied

die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der

Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluss unter Einhaltung einer

Mindestfrist von10 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage

der Absendung.

 

Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Der

Bescheid über den Ausschluss ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.

Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung

zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Absendung der

Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet

endgültig.

 

( 6 )Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflicht bis zum Ablauf

der Kündigungsfrist und sämtliche sonstigen Verpflichtungen gegenüber

dem Verein bestehen.

 

( 7 )Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile am Vermögen des Vereins.

Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes

gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

§ 6Rechte und Pflichten

 

( 1 )Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den

Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

( 2 )Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den

weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu

gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.

 

( 3 ) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der

Beiträge beschließt die Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer eines

Kalenderjahres. Die Beitragszahlung erfolgt einmal im Jahr, im 1. Quartal

des Geschäftsjahres. Der Mitgliedsbeitrag ist Bringepflicht.

 

§ 7Maßregelung

 

( 1 ) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des

Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines

Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen

Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom

Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:

 

a) Verweis

b) Verbot der Teilnahme am Sporttreiben und den Veranstaltungen des

Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen.

c) Ausschluss

 

( 2 )Der Beschluss über die Maßregelung - die gegenüber Ehrenmitgliedern

nicht möglich ist - ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Dem betroffenen

Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung den

Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.

 

§ 8Organe

 

Die Organe des Vereins sind:

a) Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) die Abteilungsleitungen bzw. Leitungen der Sportgruppen

d) der Beschwerdeausschuss ( Revisionskommission )

 

§ 9Mitgliederversammlung

 

( 1 )Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung

Sie ist zuständig für:

 

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

b) Entgegennahme des Berichtes des Kassenprüfers

c) Entlastung und Wahl des Vorstandes

d) Wahl der Kassenprüfer ( Revisionskommission oder Revisor )

e) Festsetzung der Beiträge, Umlagen und deren Fälligkeit

f) Genehmigung des Haushaltplanes

g) Satzungsänderungen

h) Beschlussfassung über Anträge

i) Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid

des Vorstandes nach § 5,Abs. 2

j) Berufung gegen den Ausschluss eines Mitgliedes nach § 5 Abs. 5

k) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 12

l) Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen.

m) Auflösung des Vereins

 

( 2 )Die Mitgliederversammlung findet einmal in vier Jahren statt.

 

( 3 )Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von

zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen,

wenn es:

 

a) der Vorstand beschließt,

b) 20 v. H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.

 

( 4 )Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand

mittels schriftlicher Einladung.

Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die

Absendung der schriftlichen Einladung aus. Zwischen dem Tag der

Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens

zwei und höchstens sechs Wochen liegen. Mit der Einberufung der

Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf

Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung

wörtlich mitgeteilt werden.

 

( 5 ) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der

erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen

entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen;

Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen erfordern

eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Wahlen

muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von fünf v. H. der

Anwesenden beantragt wird.

 

( 6 )Anträge können gestellt werden:

 

a) von jedem erwachsenen Mitglied - § 4.1

b) vom Vorstand

 

( 7 )Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitglieder-

versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.

 

( 8 )Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt

werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung

schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später

eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt, wenn

Ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheit bejaht wird.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

 

( 9 )Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, dassvom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.

 

§ 10Stimmrecht und Wählbarkeit

 

( 1 )Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und

Wahlrecht

 

( 2 )Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

( 3 ) Gewählt werden können alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zur Kandidatur muss

schriftlich vorliegen.

 

( 4 )Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitglieder-

versammlung als Gäste teilnehmen.

 

§ 11Der Vorstand besteht aus :

 

a) dem 1.Vorsitzenden

b) dem 2.Vorsitzenden

c) dem 2.Vorsitzenden

d) dem Kassenwart

e) dem Jugendwart

 

Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse

der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei

dessen Abwesenheit seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit

der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit.

Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen.

Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.

 

Zum erweiterten Vorstand gehören:

 

- Schriftführer

- Verantwortlicher für Sponsoring

- Vertreter der Frauensportgruppe

- Vertreter der Karnevalsabteilung

- Vertreter Freizeitsport

 

( 3 )Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

 

1. der 1. Vorsitzende

2. der 2. Vorsitzende

3. der 2. Vorsitzende

4. der Kassenwart

 

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend

genannten Vorstandsmitglieder vertreten.

 

( 4 )Der 1. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes

Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.

 

( 5 )Der Vorstand wird jeweils für vier Jahren gewählt.

 

§ 12Ehrenmitglieder

 

( 1 )Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben,

können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn zwei

Drittel der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag

zustimmen.

 

( 2 ) Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

 

§ 13 Beschwerdeausschuss

 

Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die

nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird jeweils für zwei Jahre gewählt.

Die Aufgaben der Beschwerdekommission werden von der

Revisionskommission wahrgenommen.

 

§ 14Kassenprüfer

 

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von vier Jahren zwei

Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm

eingesetzten Ausschusses sein dürfen.

Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher

und Belege mindestens zweimal jährlich sachlich und rechnerisch zu prüfen

und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und

beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung

des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.

 

§ 15Auflösung

 

( 1 )Für die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür besonders einzu-

berufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen

Stimmberechtigten.

 

( 2 )Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zwecks gemäß § 2 dieser

Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es Ansprüche aus Darlehns-

verträgen der Mitglieder übersteigt, der Gemeinde Massen zu, die es

unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung aufgeführten

Zwecke zu verwenden hat.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder

eine Verschmelzung mit einem gleichartigen, anderen Verein angestrebt,

so dass die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen

Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird,

geht das Vermögen des Vereins auf den neuen Rechtsträger über.

 

§ 16Inkrafttreten

 

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am 28.11.2003 von der Mitgliederversammlung des Vereins einstimmig beschlossen worden.

 

 

gez.

1. Vorsitzender